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Einweihung des Oberstufengebäudes

Bereits nach den Sommerferien wurde das neue Oberstufengebäude für den Unterricht in Betrieb genommen. Am vergangenen Freitag wurde es nun in einem Festakt offiziell eingeweiht.  Neben den Beteiligten aus der Schule – Schüler*innen, Eltern, Schulleitung und Kollegium – waren auch Vertreter aus der Politik, der Landesschulbehörde und der am Bau beteiligten Unternehmen vor Ort.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Merit Post (Jg. 11) und Emma Brinkmann (Jg. 12), die zusammen mit zwei Schülerinnen des Luhe-Gymnasiums als Streichquartett überzeugten. The Anh Pham und Amy Sophia Bönisch begeisterten mit tollen Klaviereinlagen und weihten damit das neue Instrument ein. Der DSP-Kurs des Jahrgangs 12 unterhielt die Anwesenden mit eigens für die Veranstaltung vorbereiteten Sketchen.

Schulleiter Jens Peter betonte gegenüber den Ehrengästen, er sei sehr dankbar, dass die Schule so intensiv in die Planungen einbezogen worden sei. Die Herausforderung sei es gewesen, „ein seriöses Gebäude für junge Erwachsene“ zu bauen. Mit Blick auf das gesamte Gebäude – die offenen Unterrichtsräume würden z. B. fast schon universitäres Lernen ermöglichen – appellierte Jens Peter an die Selbstverantwortung der Schüler*innen bei der Nutzung. Mit Versen aus dem bekannten Gedicht Stufen von Hermann Hesse machte er auf die Erwartung und Chancen, die mit der Nutzung des Gebäudes einhergehen, aufmerksam: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“.

Landrat Rainer Rempe brachte zunächst seinen Dank zum Ausdruck. Er verwies auf die höchst intensive Situation im Rahmen der Coronapandemie, die für Schule eine riesengroße Herausforderung gewesen seien. Im Anschluss ging er auf den Neubau ein, der mehr als überfällig gewesen sei: „Die Wartezeit hat sich am Ende gelohnt. Neue Konzepte und Ideen können zutrage kommen.“

Drei Wünsche äußerte Sven Kablau, zuständiger Dezernent beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung: Zunächst solle die Bildung in der digitalen Welt gut gelingen und das baulich vorbildlich Geleistete in der Schulentwicklung weiter vorangetrieben werden. Darüber hinaus sollten die baulichen Voraussetzungen mit Leben gefüllt werden. Abschließend äußerte er seinen dritten Wunsch: „Hier sollen Punkte regnen.“ Das werden die anwesenden Schüler*innen gerne gehört haben.

Andre Bock, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Winsen, überbrachte Grüße von Andre Wiese. Auch er betonte, dass der Neubau dringen notwendig gewesen sei. So mache Lernen sicherlich noch einmal mehr Spaß. Darüber hinaus verwies er auch auf die Zufriedenheit mit dem Landkreis Harburg als Schulträger: „Wir als Stadt sind dankbar, dass hier so viel Geld in die Hand genommen wurde.“

Yannick Monteiro Ndofula und Marino Rychlitzki (Jg. 13) formulierten abschließend die Hoffnungen der Schüler*innen auf ein „Schülerparadies“, das zu einem neuen Gemeinschaftsgefühl führen soll.

Fotos: Diandra Jellmann